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Gezeichnetes Männchen liest in aufgeschlagenem Buch, dabei raucht ihm der Kopf

AKTUELLE  STUDIENLAGE
ZUR  WIRKSAMKEIT  DER  HOMÖOPATHIE


Aus dem Jahr 2006 liegt ein umfassender Bericht über den Stand der Homöopathie-Forschung vor:



Buchtitel: Bornhöft und Matthiessen: Homöopathie in der Krankenversorgung - Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

Buchumschlag von Bornhöft und Matthiessen: Homeopathy in Healthcare: Effectiveness, Appropriateness, Safety, Costs

Bornhöft und Matthiessen: Homeopathy in Healthcare: Effectiveness, Appropriateness, Safety, Costs
Springer 2012.
300 pages





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"Das Ende der Homöopathie"

Im Jahr 2005 erschien in "The Lancet", einer führenden internationalen medizinischen Fachzeitschrift, eine Meta-Studie, die ein für allemal die Unwirksamkeit der Homöopathie zeigen sollte [Shang et al. (2005). Lancet, 366, pp.726-732].
Diese Lancet-Studie wurde jedoch in der Folge Gegenstand eines Wissenschaftsskandals. Methodisch unzulässiges Vorgehen der Schweizer Autoren führte zu einem "Lehrbeispiel über statistische Verzerrung" [Lüdtke & Rutten (2008). Journal of Clinical Epidemiology, 61, pp. 1197-1204].

Nach Berichtigung der Meta-Studie dreht sich das Bild komplett um. Es zeigen sich signifikante Effekte der homöopathischen Behandlung, welche deutlich über dem Placebo-Niveau liegen. Und dies trotz der Tatsache, dass die meisten der darin untersuchten Studien unter unhomöopathischen Bedingungen (Missachtung der Ähnlichkeitsregel u.a.) durchgeführt worden waren, also nicht den methodischen Regeln der Homöopathie entsprachen (keine externe Validität).


hier nachzulesen in einem Artikel von Dr. Ing. F. Dellmour



sowie hier im

offenen Brief des Schweizerischen Vereins homöopathischer Ärztinnen und Ärzte, welcher an die Herausgeber des "Lancet" gerichtet ist:



Dieser Fall zeugt von wissenschaftlicher Intoleranz, da voreingenommene Aussagen gegen die Homöopathie getätigt werden, die aus den Studiendaten gar nicht ableitbar sind. Ob diese Irreführung nur dem falschen Sendungsbewusstsein eines klinischen Epidemiologen entsprang, der nur ein eingeschränktes naturwissenschaftliche Denkmodell gelten lässt und die Homöopathie mit größtmöglicher Unfairness behandelt, oder ob auch politischer Druck durch den Pharmastandort Schweiz eine Rolle gespielt hat, wird an dieser Stelle nicht zu klären sein.

Frühere große Übersichtsstudien und Meta-Analysen zeigen Resultate zugunsten der klinischen Wirksamkeit der Homöopathie (Kleijnen et al 1991, Boissel 1996, Linde 1997, Cucherat 2000, Wein 2002, Mathie 2003, Dean 2004).